bephysio – Heilpraktiker und Physiotherapeut Lucas Bergbauer

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Honorar für …

 

Sehr geehrte Klientin,
sehr geehrter Klient,

 

da ich keine Kassenzulassung beantragt habe, darf ich grundsätzlich nur Privatpatienten und Selbstzahler (sehr gerne auch Mitglieder von gesetzlichen Krankenversicherungen als Selbstzahler) behandeln.

 

Das Honorar für eine konkrete Therapie hängt vor allem davon ab, wie viele Behandlungen Sie bis zur Erreichung des Therapieziels benötigen.

 

Das Honorar für eine Behandlung (siehe nachfolgende Registerkarten) errechnet sich in meiner Praxis vor allem aus dem Zeitaufwand und der Schwierigkeit der Behandlung. Meine Spezialisierung mit immer wiederkehrender Auffrischung durch aktuelle medizinische Erkenntnisse erhöht zusätzlich die Behandlungsqualität.

 

Wenn meine Leistungen durch z. B. die Komplexität des Krankheitsbildes oder die Symptomatik schwieriger als im Normalfall zu erbringen sind oder eine längere Behandlungsdauer als die Mindestbehandlungszeit erforderlich ist, rechtfertigt dies ein höheres Honorar.

Was ist eigentlich ein(e) „Selbstzahler(in)“?

 

Ein(e) Selbstzahler(in) ist eine Klientin bzw. ein Klient, die / der seine Behandlung (ohne Versicherte(r) bei einer privaten Krankenversicherung und / oder beihilfeberechtigt zu sein) entweder vollumfänglich oder teilweise selbst bezahlt.

 

Auch mit einer / einem Selbstzahler(in) schließe ich (meist mündlich) einen privaten Behandlungsvertrag ab.

 

Ein Behandlungsvertrag kommt zustande, wenn eine Klientin / ein Klient mein generelles Angebot, Heilkunde auszuüben, durch konkludentes Handeln ( = Handeln, Verhalten, das auf einen bestimmten Willen schließen lässt und eine ausdrückliche Willenserklärung rechtlich ersetzt) annimmt, indem sie / er sich an mich zum Zwecke der Beratung, Diagnose oder Therapie wendet.

Welche Vorteile hat ein / eine „Selbstzahler(in)“?

 

Ein / eine Selbstzahler(in) …

  • ist vom Leistungskatalog der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung unabhängig.
  • braucht für Diagnosen und Behandlungen durch einen Heilpraktiker keine vorherigen „Anträge“ bzw. „Genehmigungen“. Dies führt i. d. R. zu einem zeitnäheren Beginn der Behandlung.
  • kann auch alternative Behandlungsmethoden wählen, da ein Heilpraktiker nicht an „genehmigungs- bzw. erstattungs-fähige“ Behandlungsmethoden (z. B. der gesetzlichen Krankenkassen) gebunden ist.
  • kann darauf vertrauen, dass der Heilpraktiker Behandlungen gegenüber Dritten (z. B. Versicherungen, Arbeitgeber, Behörden usw.) anonym hält. Gegenüber Dritten ist eine Anonymität natürlich nicht gewahrt, wenn durch die Klientin / den Klient z. B. eine Rechnungsstellung erbeten und / oder anschließend Kostenerstattungsanträge bei Versicherungen eingereicht werden.
  • kann Heilpraktikerleistungen – je nach Einkommen – steuerlich geltend machen (Bitte informieren Sie sich im Bedarfsfall vorab z. B. bei einem Steuerberater Ihres Vertrauens).
  • kann durch Investition von eigenem Geld in ihre / seine Gesundheit die Motivation erhöhen, sich noch stärker auf Beratungs- und Therapieprozesse einzulassen.

Werden trotz fehlender Kassenzulassung auch Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung behandelt?

 

Auch diese Klientel behandle ich selbstverständlich jederzeit sehr gerne auf Grundlage der vorstehenden Definition und der damit verbundenen Vorteile von Selbstzahlern.

 

Gesetzliche Krankenkassen erstatten in der Regel keine Kosten, die beim Besuch eines Heilpraktikers oder einer Heilpraktikerin entstehen. So kann der Heilpraktiker auch keine Rezepte zur Abrechnung mit einer gesetzlichen Krankenkasse ausstellen.

 

Bei einigen gesetzlichen Krankenkassen besteht jedoch die Möglichkeit, eine freiwillige Zusatzversicherung zur Abdeckung von Heilpraktikerleistungen abzuschließen. Deshalb kann es als Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung sinnvoll sein, bei seiner Krankenkasse nachzufragen, ob und falls ja welche Leistungen von Heilpraktikern im Rahmen des bestehenden Vertragsverhältnisses möglicherweise doch erstattet werden. Der Wettbewerb der Kassen untereinander macht hier vielleicht etwas möglich.

 

Auf die Möglichkeit, dass Mitglieder der gesetzlichen Krankenver-sicherung nach § 13 Absatz 2 Satz 1 Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch V anstelle der Sach- oder Dienstleistungen auch Kostenerstattung wählen können, sei ebenfalls hingewiesen.

 

Ob und falls ja welche meiner Leistungen von der gesetzlichen Krankenversicherung im Rahmen ihres Leistungskatalogs übernommen werden, erfahren Versicherte bei ihrer Krankenkasse.

 

Bitte beachten Sie auch im Zusammenhang mit der Thematik „Kostenerstattung“ die nachfolgenden wichtigen Informationen – insbesondere Ziffer 2.

WICHTIGE INFORMATIONEN:

 

1.
Meine Behandlungen sind Dienstleistungen.

Diese sind im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) unter § 611 BGB sowie den §§ 630a BGB ff. geregelt.

 

2.
Auch die privatversicherte und / oder beihilfeberechtigte bzw. selbstzahlende Klientel muss damit rechnen, dass mein Honorar nicht bzw. nicht voll erstattet wird. Die / der Klient(in) bleibt jedoch in jedem Fall zur Zahlung der Kosten für meine Behandlungen verpflichtet.

 

Damit Kosten für alternative Behandlungsmethoden (unter Berück-sichtigung der zumutbaren Eigenbelastungen) u. U. wenigstens steuerlich als außergewöhnliche Belastungen abgesetzt werden können, sollten Sie darauf achten, dass die Behandlung bei jemandem erfolgt, der z. B. die Zulassung als Heilpraktiker oder Physiotherapeut hat.

 

3.
Jeder Klientin / jedem Klient wird empfohlen, sich im Bedarfsfall VOR Beginn meiner Behandlung bei ihrem / seinem Versicherer und / oder ihrer / seiner Beihilfestelle zu informieren, in welcher Höhe die Kosten einer Behandlung übernommen werden.

 

4.
Wird ein vereinbarter Termin nicht mindestens 24 Stunden vorher telefonisch abgesagt, wird dieser Termin in Rechnung gestellt, da jeder Termin exklusiv für Sie und Ihre Beratung bzw. Behandlung reserviert wurde.

 

Von dieser Regelung wird nur in begründeten Ausnahmefällen abgesehen.